Für alle Altersgruppen

Nicht jede Mail meint es gut.

Phishing ist der Trick Nummer eins im Netz: Eine Nachricht tut so, als käme sie von deiner Bank, einem Paketdienst oder einem Shop – und will nur dein Passwort, deine Kartennummer oder dein Geld. Hier lernst du, die Falle zu erkennen, bevor du klickst.

Drei Sätze, die fast jede Falle entlarven

Wenn du nur drei Dinge merkst.

Egal wie echt eine Nachricht aussieht – diese drei Grundregeln retten dich in den allermeisten Fällen.

Keine echte Firma fragt per Link nach Passwort oder Kartennummer.

Banken, PayPal, Amazon, das Finanzamt – keiner schickt dir eine Mail mit Link, über den du dich „dringend einloggen" oder Daten bestätigen sollst. Das tun nur Betrüger.

Druck und Angst sind das Warnsignal.

„Konto gesperrt!", „nur noch 24 Stunden!", „letzte Mahnung!" – Phishing erzeugt Panik, damit du klickst, bevor du nachdenkst. Echte Anliegen haben es nie so eilig.

Im Zweifel: nicht klicken, selbst hingehen.

Statt auf den Link zu tippen, öffne die echte App oder tippe die Adresse selbst in den Browser. Stimmt die „Warnung", siehst du sie auch dort. Meist ist da nichts.

Die Spielarten des Betrugs

Phishing hat viele Gesichter.

Klick auf eine Karte und erfahre, wie die Masche funktioniert und woran du sie erkennst.

Probier es aus

Echt oder Phishing?

Hier ist eine Nachricht in deinem Postfach. Würdest du klicken oder misstrauisch werden? Es passiert nichts – rate einfach.

Was steckt dahinter?

Richtig erkannt: 0 von 0
Der wichtigste Trick überhaupt

Der Link-Detektiv.

Die halbe Miete gegen Phishing ist, eine Internet-Adresse richtig zu lesen. Schau dir die Adresse an und entscheide: führt sie wirklich dorthin, wohin sie vorgibt?

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Richtig: 0 von 0
Lerne, die Zeichen zu sehen

Anatomie einer Phishing-Mail.

Diese Mail sieht auf den ersten Blick echt aus. Tatsächlich steckt sie voller Warnzeichen. Deck sie auf und fahre über die markierten Stellen.

Von: Sparkasse Sicherheit <service@sparkasse-sicherheit-de.com>Gefälschte Absender-Adresse. Die echte Sparkasse nutzt keine Domain wie „sparkasse-sicherheit-de.com".
An: kunde@email.de
Betreff: ⚠ Ihr Konto wurde vorübergehend gesperrtDrohung im Betreff, die sofort Angst macht – ein typischer Köder.

Sehr geehrter Kunde,Unpersönliche Anrede. Deine echte Bank kennt deinen Namen.

wir haben ungewöhnliche AktivitätenVager Vorwand ohne Details – soll nur Panik auslösen. auf Ihrem Konto festgestellt. Aus Sicherheitsgründen wurde Ihr Zugang gesperrt.

Bitte bestätigen Sie innerhalb von 24 StundenKünstlicher Zeitdruck. Echte Banken setzen keine 24-Stunden-Fristen per Mail. Ihre Daten, sonst wird Ihr Konto dauerhaft gelöschtDrohung mit Konsequenzen – damit du nicht nachdenkst..

Klicken Sie hier um Ihr Konto zu entsperrenDer Link führt nicht zur Bank, sondern auf eine gefälschte Seite, die deine Daten abgreift.:

Jetzt verifizieren →Über den echten Link-Text steht oft eine ganz andere Adresse. Fahre mit der Maus darüber, ohne zu klicken.

Geben Sie dort Ihre PIN, TAN und KartennummerNiemals! Keine Bank fragt per Mail oder Webseite nach PIN, TAN und Kartennummer zusammen. ein, um sich auszuweisen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Sicherheits-Team der SparkaseRechtschreibfehler („Sparkase"). In echten Mails großer Firmen sehr selten.

🔍Tipp: Acht Warnzeichen sind versteckt.
Schon zu spät?

Du hast geklickt oder Daten eingegeben. Was jetzt?

Keine Panik und keine Scham – das passiert täglich. Wichtig ist, jetzt schnell und der Reihe nach zu handeln.

1

Sofort das Passwort ändern

Ändere das Passwort des betroffenen Kontos – und überall dort, wo du dasselbe Passwort benutzt hast. Aktiviere wenn möglich die Zwei-Faktor-Bestätigung.

2

Bank oder Karte sperren lassen

Hast du Bank- oder Kartendaten eingegeben, ruf sofort deine Bank an oder nutze den Sperr-Notruf 116 116. Lass Karte und Online-Banking-Zugang sperren.

3

Konten und Abbuchungen prüfen

Schau die nächsten Tage genau auf Kontoauszüge und Bestellungen. Melde unbekannte Abbuchungen sofort deiner Bank – Geld lässt sich oft zurückholen.

4

Anzeige erstatten & melden

Erstatte Anzeige bei der Polizei (auch online möglich). Leite die Phishing-Mail an deine Bank und an die Verbraucherzentrale weiter, damit andere gewarnt werden.

Zum Merken

Sieben Reflexe gegen Phishing.

Wenn diese Sätze zur Gewohnheit werden, läufst du den Betrügern davon.

🤔 Erst denken, dann klicken

Jede Nachricht, die drängt, ist verdächtig. Atme durch und prüfe in Ruhe, bevor du irgendwas anklickst.

🔗 Links prüfen, nicht vertrauen

Fahre mit der Maus über einen Link (ohne zu klicken) und lies die echte Adresse. Auf dem Handy: lange gedrückt halten.

🚪 Geh durch die Vordertür

Öffne Bank, Shop oder Konto immer selbst über App oder eingetippte Adresse – nie über den Link aus der Nachricht.

🔑 Passwörter nie per Link eingeben

Wirst du über einen Link nach Login, PIN oder TAN gefragt, ist es Betrug. Immer.

📎 Keine unerwarteten Anhänge öffnen

Rechnungen, ZIP-Dateien oder Office-Dokumente, die du nicht erwartest? Nicht öffnen – sie können Schadsoftware enthalten.

🛒 Shops gegenchecken

Vor dem Kauf bei unbekannten Shops: Impressum, Bewertungen und Bezahlarten prüfen. Nur Vorkasse und Traum-Preise sind Alarmzeichen.

🗣️ Im Zweifel fragen

Lieber einmal jemanden fragen oder direkt bei der Firma anrufen, als auf Verdacht klicken. Das ist nie peinlich.

Hier gibt es Hilfe

Melden, prüfen, schützen.

Diese Stellen helfen kostenlos – ob du eine verdächtige Mail prüfen lassen willst oder schon Schaden hast.

Karten-Sperr-Notruf
116 116
Bundesweit, rund um die Uhr: EC-/Kreditkarte und Online-Banking sperren lassen.
Notruf Polizei
110
Bei akutem Betrug. Anzeige geht in vielen Bundesländern auch online über die Onlinewache.
Verbraucherzentrale
Phishing-Radar
Verdächtige Mails prüfen & weiterleiten: verbraucherzentrale.de
Sicherheit im Netz
BSI
Aktuelle Warnungen & Tipps: bsi.bund.de